Die Bullemänner – „Rammdöösig“

Nach der Premiere des Kinofilms “Shades of Grey” klagt die Freiwillige Feuerwehr des Bullemänner Heimatortes Suchtdrup über eine zunehmende Zahl von Einsätzen in Schlafzimmern: Die Kameraden um Unterbrandmeister Heini Stertkötter wurden nach unsachgemäßem Gebrauch von rosa Handschellen, elektrischen Viehtreibern und handelsüblichen Eierpieksern zu zahlreichen Rettungseinsätzen gerufen. Selbst Melkmaschinen wurden fernab des Kuhstalls zweckentfremdet. Deswegen der dringende Aufforderung der Suchtdruper Floriansjünger: Immer ein Ölkännchen auf dem Nachttisch für die Handschellen, neben dem Bett ein Sack Bindemittel, um ausgelaufene Betriebsstoffe abzustreuen, und hinterher macht man alles selber wieder weg. Heini Stertkötter: “Quält der Sex dich auch so sehr, rufe nie die Feuerwehr!” Und Heini stellt eine Frage in den Raum, die uns alle nachdenklich stimmen sollte: “Kann man nicht einfach wieder wie früher mit Licht aus“? ..ein geregeltes oben und unten und dann „Gut’ Nacht – gut’ Nacht.”

Die ausführlichen Hinweise der Suchtdruper Feuerwehr finden Sie hier oder auf unserer FACEBOOK-Seite oder auf YOUTUBE

 

Die “Neue Westfälische” in Delbrück hat es erkannt: “Die Provinz hat mehr Vorzüge, als man denkt..”

Kabarettisten lassen die münsterländische Tiefebene hochleben

Die Provinz hat mehr Vorzüge, als man denkt. Hier spiegelt sich das Große im Kleinen, hier wird Unübersichtliches auf seinen Kern herunter gebrochen. Und wer könnte das besser als die provinznahen Bullemänner, ein Kabarettduo aus dem Münsterland. In Delbrück gastierten die Westfalen in der prall gefüllten Delbrücker Stadthalle, wo man auf programmatische Weise „rammdöösig“ wurde.

Der leicht echauffierte Gemütszustand war einer Welt im Wandel geschuldet. In der scheint nichts mehr wie früher zu sein. Alles befindet sich im Wandel, alles verformt sich. seit die Globalisierung ihre Schatten auf die münsterländische Prärie wirft. Was ehemals außen vor war, ist jetzt mittendrin. Die Welt ist zu Gast bei Freunden. Besser gesagt, bei Menschen, die lernen müssen, Freunde zu sein.